Aktuelle Meldungen

Veröffentlicht am 29.04.2019

Infoveranstaltung Glasfaser für Lauf

Glasfaser für Lauf

Der Einladung zur Informationsveranstaltung für die aktive Nutzung des Glasfasernetzes in Lauf folgten rund 80 Interessierte in den Laufer Bürgersaal.

Gemeinsam mit dem Netzbetreiber NGN Telecom/ropa carrier solutions informierte die Gemeinde Lauf über die Möglichkeiten, welche sich durch den Anschluss an das Glasfasernetz bieten. Bürgermeister Oliver Rastetter betonte zur Begrüßung, dass „die Gemeinde über 6 Millionen Euro in die Hand nimmt, um den Anschluss der Bürgerinnen und Bürger an die digitale Zukunft zu gewährleisten.“

Daniel Röcker, Bereichsleiter Vertrieb bei der ropa, informierte zunächst über die Dienstleister NGN Telecom und ropa. „Die NGN Telecom gehört zu Ropa, einem mittelständischen Unternehmen aus Schwäbisch Gmünd, welches seit 1990 am Markt ist und derzeit über 150 Mitarbeiter hat.“ Zur Zeit werden rund 45000 Haushalte bundesweit versorgt. Röcker gab auch einen Ausblick auf die Zukunft, „die genutzte Bandbreite steigt jedes Jahr um 50 %, bis zum Jahr 2025 werden 77% der deutschen Haushalte eine Bandbreite von über 500 MBit/s benötigen, dies geht stabil nur mit Glasfaser.“

Auch für Alfred Jungmair von der NGN ist daher die Glasfaser das Medium, zumal man auch bei der Glasfaser auf viele Jahre positive Erfahrungen zurückblicken kann. Bisher wurde diese überwiegend für die langen Strecken eingesetzt, nun hält sie auch Einzug ins Haus. „Am besten legen Sie die Glasfaser bis in die Wohnung“, riet Jungmair, „achten Sie aber auch darauf, dass das Signal nach dem Router gut verteilt wird.“

Über das Glasfasernetz laufen die Daten für Internetanwendungen, die Telefonie und auch das Fernsehen. Hier stellte Röcker das neue Fernsehprodukt vor. „Neben vielen Fernsehsendern, auch in HD-Qualität, können Sie damit zeitversetzt fernsehen, Filme aufnehmen und auch Mediatheken und Streamingdienste sind mit eingebunden.“

Das Glasfasernetz in Lauf wächst derzeit täglich an, drei Baukolonnen kümmern sich um den Tiefbau. Bis Ende kommenden Jahres soll das Netz größtenteils flächendeckend fertiggestellt sein. Informationen im Internet: www.glasfaser-lauf.de

Begrüßungsworte von Bürgermeister Oliver Rastetter
Veröffentlicht am 01.04.2019

Infoveranstaltung in Lauf

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,
am Dienstag, 16.4.2019 findet um 18 Uhr im Bürgersaal des Laufer Rathauses eine Infoveranstaltung über unser Glasfasernetz statt.

Mit dieser wollen wir – die Gemeinde Lauf und der Netzbetreiber NGN TELECOM / DBN – Das Bessere Netz – Sie über die Vorteile und die Möglichkeiten des schnellen Glasfasernetzes informieren. Auf der Agenda stehen Themen wie:

• Verkabelung im Haus – wie kommt das Glas bis in die Wohnung
• WLAN
• Telefonie / Rufnummernmitnahme
• Internet – So testen Sie die Geschwindigkeit
• Das neue Fernseh-Angebot von DBN

Natürlich stehen die Mitarbeiter aus Kundenservice und Technik für alle Fragen zum Glasfaseranschluss zur Verfügung.

Bitte machen Sie von dieser Informationsgelegenheit ausgiebig Gebrauch – wir freuen uns auf Sie.

Veröffentlicht am 04.03.2019

Wartungsarbeiten im Bereich Mittelbaden

Sie erwarten zu Recht eine einwandfreie Funktion und Leistungsfähigkeit Ihres Glasfaseranschlusses von DBN – DAS BESSERE NETZ.

Um diese sicherzustellen wird es nötig, dass wir Wartungsarbeiten am Netz durchführen, welche leider auch Ihren Anschluss betreffen werden. Darüber möchten wir Sie hiermit informieren.

Wartungsarbeiten am 11. März 2019
Beginn der Arbeiten: 00:00 Uhr
Ende der Arbeiten: 01:00 Uhr
maximale Dauer der Unterbrechung: 30 Minuten

Grund der Maßnahmen: Wartungsarbeiten an zentralen Komponenten

Wir sind bestrebt, die Beeinträchtigungen für Sie so gering wie möglich zu halten und bitten um Ihr Verständnis.

Veröffentlicht am 22.02.2019

Neuer Förderbscheid für Lauf überreicht

Lauf (pr-ec). Der Ausbau des Glasfasernetzes in Lauf kann weiter gehen.

Wilfried Klenk, politischer Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg, überreichte Laufs Bürgermeister Oliver Rastetter anlässlich eines Vor-Ort-Termins in Achern einen Förderbescheid in Höhe von 1,6 Millionen Euro. Die Landesregierung will erreichen, dass in Baden-Württemberg im Jahr 2025 flächendeckend schnelles Internet zur Verfügung steht. „Dafür müssen wir die richtigen, nicht zuletzt finanziellen Rahmenbedingungen setzen“, betonte Klenk. „Zusammen mit der Landesförderung lösen wir in Lauf Investitionen von rund 3,4 Millionen Euro aus“, betonte Rastetter, „das Geld bleibt in der Region, die bisherigen Tiefbauausschreibungen wurden alle von Firmen aus der Umgebung geholt.“

Der erste Abschnitt des Glasfasernetzes in Lauf ging unter dem Projektnamen „Glasfaser Mitelbaden“ im Herbst letzten Jahres nach einer Bauzeit von rund einem Jahr in Betrieb. Derzeit sind rund 400 Grundstücke mit 600 Wohneinheiten an das Netz angeschlossen, etwa 200 Kunden nutzen seitdem aktiv die Vorteile des Glasfasernetzes. „Und jeden Tag kommen neue Kunden dazu“, so Rastetter, „wir bauen ein Netz für unsere Bürgerinnen und Bürger.“

Für die nun geförderten Bauabschnitte wurde bereits die notwendige technische Infrastruktur aufgebaut – die drei Hauptverteiler (POP – Point of Presence) stehen bereits - so dass nun sehr zeitnah nach dem Tiefbau und dem Glasfasereinzug auch das Lichtsignal in die jeweiligen Haushalte geliefert werden kann. „Noch sind wir nicht flächendeckend, aber es laufen zwei weitere Förderanträge beim Land“, gibt sich Rastetter zuversichtlich, „unser Ziel ist es, jedem Bürger, der angeschlossen werden möchte, auch den Anschluss zu ermöglichen.“ Dafür werde man einen weiteren Förderantrag vorbereiten. Das Land hat hierzu zusammen mit der Bundesförderung ein neues Programm aufgelegt, von welchem auch die Gemeinde Lauf profitieren möchte.

Bild vlnr: Bürgermeister Oliver Rastetter, Staatssekretär Wilfried Klenk, MdL Willi Stächele
Veröffentlicht am

High-Speed Internet weiterhin auf dem Vormarsch

High-Speed Internet weiterhin auf dem Vormarsch!

Bürgermeister und Netzbetreiber ziehen positive Jahresbilanz des Projektes „Glasfaser Mittelbaden

Eine positive Bilanz des ersten vollständigen Geschäftsjahres von „Glasfaser Mittelbaden“ zogen Jürgen Pfetzer, Gregor Bühler und Oliver Rastetter, Bürgermeister der Gemeinden Ottersweier, Sasbach und Lauf, bei ihrer jüngsten Sitzung zur interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ). Ihr zufriedenes Fazit mit Blick auf den gemeindeübergreifenden Ausbau des Glasfasernetzes sowie die Nachfrage und Akzeptanz des Highspeed-Internets seitens der Bürger und Gewerbetreibenden stützte sich auf ein Feedback, das Alfred Jungmair von der Netzbetreiberfirma NGN lieferte, ebenso wie auf die Erfahrungen der kommunalen Sachverständigen.

Zugegen waren auch Heinz-Peter Labonte und Tobias Lemke von der Bietergemeinschaft ropa GmbH & Co. KG und NGN Telecom GmbH mit Sitz in Schwäbisch Gmünd. Die Gemeindevertreter berichteten von aktuell vorliegenden Hausanschlussverträgen für rund 1500 Gebäude, davon 850 in Ottersweier, gefolgt von Lauf mit 450 und Sasbach mit 200. Rastetter hob insbesondere hervor, dass die Anschlussquote in Lauf in den Straßen, wo Glasfaser ausgebaut werde, bei rund 90 Prozent liege.

Bis Anfang 2019 sind insgesamt rund 1000 Hausanschlüsse fertiggestellt. Die Kämmerer von Ottersweier und Lauf, Alexander Kern und Ralph Essig-Christeleit, sowie der Hauptamtsleiter aus Sasbach, Daniel Retsch berichteten von täglich eingehenden neuen Hausanschlussverträgen. Insgesamt sei das Interesse weiterhin sehr groß. Im Endausbau sollen in den drei Gemeinden rd. 3000 Gebäude an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen sein. Bühler hob hervor, dass gerade für die Gewerbebetriebe schnelle Glasfaseranschlüsse sehr wichtig sind. Die kommunalen Vertreter zeigten sich zuversichtlich, den Breitbandausbau in den drei Gemeinden bis 2021 abschließen zu können.

Jungmair ist für die NGN Telecom GmbH für den Vertrieb vor Ort verantwortlich. „Bei den fertiggestellten Anschlüssen wird der schnelle Glasfaseranschluss von mehr als 60 Prozent der Hausbewohner auch sofort genutzt“, berichtete er, „das ist in der jetzigen Phase des Ausbauprojektes eine sehr gute Quote“.

Besonders große Wirkung zeigten bei der Gewinnung neuer Kunden die Bürgerinfo-Veranstaltungen, so Jungmair. Labonte kündigte an, das Marketing seitens des Netzbetreibers über gezielte Maßnahmen weiter auszubauen. Die Rückmeldungen von Kunden mit aktiven Anschlüssen wertete Jungmair als insgesamt positiv: Es habe zwar hier und da Störungen gegeben, eine schnelle Behebung hat aber für die Netzbetreiberfirma oberste Priorität. Die Installation der Netzabschlussgeräte und das Anschließen der Router mit einem lokalen Handwerkspartner lobte Jungmair ausdrücklich. „Die regionale Wertschöpfung, wo immer sie möglich ist, passt zu unserem Konzept“, betonte Pfetzer.

Abschließend verwies Jungmair auf die Bürozeiten für die Kunden in den Rathäusern: deren Schwerpunkt liege bisher in Ottersweier, mit dem weiteren Ausbau werden aber auch Beratungstermine in Lauf und Sasbach angeboten. Auch sind weitere Info-Veranstaltungen im Laufe des Jahres geplant. Weitere Informationen im Internet unter www.glasfaser-mittelbaden.de.

High-Speed Internet weiterhin auf dem Vormarsch

Über die Entwicklung des interkommunalen Glasfaserausbaus in Mittelbaden sprachen die Bürgermeister der beteiligten Gemeinden mit Vertretern des Netzbetreibers (von links Bürgermeister Gregor Bühler, Heinz-Peter Labonte, Tobias Lemke, Alfred Jungmair, alle NGN Telecom; Bürgermeister Jürgen Pfetzer, Bürgermeister Oliver Rastetter).

Veröffentlicht am 01.11.2018

Lauf fährt auf die Datenautobahn

© Acher- und Bühler Bote
Veröffentlicht am 18.10.2018

Achtung - Kundenwerbung mit falschen Angaben in Lauf!

In der Gemeinde Lauf sind derzeit Werbekolonnen unterwegs, die vorgeben, die Deutsche Telekom könne ihre Dienste über das kommunale Glasfaserkabel anbieten. Tatsächlich wurde bislang kein Vertrag zwischen Glasfaser Mittelbaden und der Deutschen Telekom abgeschlossen, der eine solche Open Access Nutzung ermöglicht. Das heißt, aktuell kann die Deutsche Telekom keine Dienste über die Glasfasernetze in Lauf, Ottersweier uns Sasbach anbieten. Wir empfehlen Ihnen daher, auf derartige Angebote nicht zu reagieren. Andernfalls binden Sie sich möglicherweise für die nächsten 24 Monate an das veraltete Kupfernetz.

Bei Fragen dazu wenden Sie sich bitte an DBN oder die Gemeinden.

Veröffentlicht am 26.09.2018

Beratungstermine

Für Oktober und November 2018 gibt es weitere Beratungstermine in Lauf und Ottersweier. Wir erwarten Sie und beantworten Ihre Fragen, erklären Ihnen Technik und Tarife und helfen Ihnen in Vertragsfragen. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich individuell beraten! Gerne können Sie auch die Termine in der jeweils anderen Gemeinde nutzen.

Rathaus Ottersweier, Laufer Straße 18
Jeweils am Mittwoch von 16 bis 18 Uhr

Verwaltungsstelle in Unzhurst, Acherner Str. 20
Freitag, 28. September von 14 bis 16 Uhr
Freitag, 12. Oktober von 14 bis 16 Uhr
Freitag, 19. Oktober von 14 bis 16 Uhr

Rathaus Lauf, Hauptstraße 70
Donnerstag, 18. Oktober von 16 bis 18 Uhr
Donnerstag, 08. November  von 16 bis 18 Uhr
Donnerstag, 22. November von 16 bis 18 Uhr

Ihre Fragen beantworten wir Ihnen gern unter (072 23) 9566 850.

Hier direkt abschließen!

Veröffentlicht am 28.09.2018

Glasfaserausbau im Ortsteil Unzhurst

Der Glasfaserausbau der Gemeinde Ottersweier stößt auch im Ortsteil Unzhurst auf sehr großes Interesse. Bei einer sehr gut besuchten Informationsveranstaltung erläuterte die Gemeindeverwaltung den interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Ausbaupläne. Bürgermeister Jürgen Pfetzer zeigte den rd. 200 Zuhörern zu Beginn auf, dass ein schnelles Glasfasernetz wichtig ist für den Wohn- und Wirtschaftsstandort. Viele Unternehmen machen die Ansiedlung von einer schnellen Datenverbindung abhängig. Auch die Einwohner profitieren in vielfältiger Weise von einem schnellen Glasfasernetz. Gerade für Heimarbeitsplätze ist eine schnelle Internetanbindung von großer Bedeutung. Rechnungsamtsleiter Alexander Kern erläuterte, dass der Ausbau in Unzhurst im Frühjahr 2019 beginnen soll. Bis dorthin wird die positive Entscheidung erwartet für den Zuschussantrag, der mittlerweile beim Land Baden-Württemberg eingereicht worden ist. Nach Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen sollen die ersten Glasfaserleitungen über die Kapellenstraße, Zeller Straße und Nelkenstraße bis zur Ortsmitte geführt werden. Darüber hinaus soll in dem ersten Abschnitt der Teilort Breithurst ausgebaut werden. In einem anschaulichen Film wurde gezeigt, wie Baufirmen das Glasfasernetz bauen und die Glasfaserkabel in die Gebäude kommen. Die Kosten für die Grundstückseigentümer betragen 750 Euro netto pro Hausanschluss bis 15 Meter. Dieser Preis gilt, bis die Bauphase abgeschlossen ist.

Bürgermeister Jürgen Pfetzer erläuterte den Anwesenden, dass die Gemeinde in Unzhurst es aber nicht mit diesem ersten Bauabschnitt belassen will, sondern strebt wie auch im Hauptort Ottersweier einen weitgehend vollflächigen Ausbau an. Er warb dafür, dass sich möglichst alle Grundstückseigentümer anschließen lassen. In den bisherigen Ausbaugebieten liegt die Anschlussquote zwischen 70 – 90 %. Damit der Glasfaserausbau finanzierbar ist, ist die Gemeinde auf weitere Landeszuschüsse angewiesen. Die Erschließung von Gewerbebetrieben, Heimarbeitsplätzen und landwirtschaftlichen Betrieben mit schnellem Glasfasernetz wird durch das Land gefördert. Die Bürger, für die eine gewerbliche Nutzung oder als Heimarbeitsplatz vorliegt, wurden gebeten, ihren Bedarf bei der Gemeindeverwaltung anzumelden. Diese sogenannten Bedarfsträger werden benötigt, damit die Gemeindeverwaltung den nächsten Zuschussantrag einreichen kann.

Der Geschäftsführer der NGN Telecom GmbH, Matthias Theisen, erläuterte, welche Leistungen die Bürger über das schnelle Glasfasernetz erhalten können. Es werden Bandbreiten bis zu 1.000 Mbit/s angeboten. Die Fragen der interessierte Zuhörer richteten sich neben den schnellen Glasfaserprodukten insbesondere zu den Möglichkeiten der weiteren Inhouse-Verkabelung.

Die Gemeindeverwaltung informiert über die Ausbaupläne im Ortsteil Unzhurst
Veröffentlicht am 05.09.2018

Glasfasernetz in Lauf bekommt den letzen Schliff

Das Glasfasernetz von „Glasfaser Mittelbaden“ in Lauf bekommt den letzen Schliff und schon in wenigen Wochen kann der Netzbetrieb starten.

Nachdem die Einblastrupps die Glasfaserkabel, bestehend aus 12 Fasern mit jeweils 125 Mikrometer in einem 2,6 Millimeter dicken Kunststoffmantel, teils über mehrere hundert Meter in die unterirdischen Leerrohre bis in die Häuser geblasen haben, sind nun Techniker der beauftragten Fachfirma dabei, die einzelnen Fasern mit viel Fingerspitzengefühl und faszinierender Technik zu verbinden. Dünn wie ein menschliches Haar werden die Fasern, die von den Häusern kommen, mit den Fasern, die von den dezentralen Röhrchenverteilern zu den Hauptverteilern führen, vereint. Dieser Vorgang geschieht mit speziellen Lichtbogenspleißgeräten, die die Glasfasern untrennbar miteinander zusammenfügen.

Im letzten Schritt wird nun der Netzbetreiber NGN aus München die aktive Technik vor-Ort einbauen. Diese wird die Lichtsignale, die aus Richtung Ottersweier mit einer Geschwindigkeit von 10 Gigabit pro Sekunde ankommen, in das Laufer Netz verteilen. Jede Woche werden so weitere Häuser an das schnelle Netz angeschlossen.

Zwischenzeitlich gehen im Rathaus die Planungen für die nächsten Ausbaugebiete weiter und ab Ende September wird das Netz weiter in Richtung Obersasbach vervollständigt. Weitere Informationen auch im Internet unter Glasfaser-Mittelbaden.de

Man braucht viel Fingerspitzengefühl für die Montage der Glasfasern
Veröffentlicht am 22.08.2018

Ausfall am 21.08.2018

Am 21.08.2018 kam es zu einem Ausfall, von dem auch das Projektgebiet Mittelbaden betroffen war. Die Ursache war ein Kabelschaden in der Zuführungsleitung. Durch einen Bautrupp wurde ohne Erlaubnis ein Kabelschacht mit zwei Glasfaserkabeln mit je 288 Fasern entfernt. Im Rahmen der Notfall-Instandsetzung mussten der Schacht erneuert und alle Fasern neu aufgespleißt werden.

Wir entschuldigen uns für die enstandenen Unannehmlichkeiten und Beinträchtigungen Ihres Anschlusses.

Veröffentlicht am 18.08.2018

Wichtige Information zum Anbieterwechsel

DAS BESSERE NETZ kommt, Ihre Telefonnummer bleibt. Um den Wechsel von Ihrem bisherigen Anbieter zu DBN zu vollziehen, füllen Sie lediglich das DBN-Antragsformular aus. Damit erlauben Sie uns Ihre Rufnummer zu übernehmen. Auf Wunsch mit einem Telefonbucheintrag gemäß Ihrer Vorgaben.

Mit dieser sogenannten Portierung kündigen wir Ihren alten Telefonanschluss einschließlich eventuell bestehender Telefon-Sondertarife. Sind Ihr Telefon- und Internetanschluss beim alten Anbieter in einem Vertrag kombiniert, wird durch die Rufnummernübernahme auch der Internetanschluss durch DBN gekündigt.

Anders sieht es aus, wenn Sie einen separaten DSL-Anschluss, DSL-Zusatzverträge oder Sondertarife abgeschlossen haben. Diese Verträge müssen von Ihnen selbst gekündigt werden, da der national zwischen allen Diensteanbietern geregelte Prozess der Rufnummernmitnahme die Kündigung eines singulären Internetvertrags leider nicht ermöglicht. Das gilt für jeden Anbieter, auch für die Deutsche Telekom.

Bitte beachten Sie auch, dass Ihr bisheriger Anbieter ein Entgelt für die Freigabe Ihrer Rufnummer verlangen kann. Ob und in welcher Höhe Ihnen hier Kosten entstehen, erfragen Sie bitte bei Ihrem bisherigen Anbieter. Die Übernahme Ihrer Rufnummer auf Ihren neuen Anschluss oder die Zuteilung einer neuen Rufnummer durch DBN erfolgt hingegen immer kostenfrei.

Veröffentlicht am 01.08.2018

Glasfaser für Lauf

Ein weiterer Meilenstein für das schnelle Netz von Glasfaser Mittelbaden: In dieser Woche hat die beauftragte Fachfirma mit dem Einzug der Glasfaserkabel in das Leerrohrsystem begonnen. Zunächst werden die Hauptverteiler mit den Röhrchenverteilern in den einzelnen Ausbaugebieten mit den Glasfasern verbunden. Das Kabel, das nur einen Durchmesser von 12 Millimeter hat, hat es aber in sich. Es besteht aus 288 einzelnen Glasfasern, jede dünn wie ein Haar. Diese Glasfasern werden im nächsten Schritt dann verbunden mit den Glasfasern, die von jedem Haus bis zum Röhrchenverteiler eingeblasen werden, so dass zum Schluss jedes Haus eine eigene Faser bis zum Hauptverteiler hat.

Ein großer Kompressor erzeugt den notwendigen Druck und schon bewegt sich wie von Geisterhand das Kabel in das Röhrchen. Mit über 100 Metern pro Minute schießt es durch den Laufer Untergrund. Das Zählwerk zeigt die Länge an. Kurz vor dem Ziel verlangsamt der Monteur die Geschwindigkeit und sein Kollege nimmt das Kabel in Empfang. Manche Strecken sind nur 300 Metern lang, andere weit über einen Kilometer. Aber alles kein Problem für die Profis, den auch mehrere Kilometer am Stück sind möglich. Nun zeigt sich auch, ob die Tiefbaufirmen, die in den vergangenen Monaten viele Kilometer Leerrohre in Lauf vergraben haben, gut gearbeitet haben. "Bis jetzt alles perfekt", loben die Monteure.

Im September sollen nun die ersten Bürger in Lauf vom schnellen Netz profitieren, denn dann kommt "Licht auf die Leitung" und ermöglicht ein störungsfreies schnelles Internet.

Glasfasereinzug am Hauptverteiler in Lauf
Veröffentlicht am 05.07.2018

Glasfaser funktioniert reibungslos

„Reibungslos.“ So umschreibt Mario Panter, Geschäftsführer der Firma Print Equipment im Ottersweierer Gewerbegebiet Im Seebühl, den Zugang zu Internet und Telefonie über Glasfaser. Für den Anschluss sorgte die Betreiberfirma NGN im März, und zwar im Kontext mit dem Umzug von Print Equipment in ein deutlich größeres Gebäude in der Straße Im Stühlinger. Zuvor hatte das Unternehmen Anschlüsse von zwei unterschiedlichen Anbietern genutzt. Das hatte Panter zufolge den Vorteil, nicht von einem Anbieter abhängig zu sein, doch er sieht bei NGN keinen Anlass zur Sorge: „Der Anschluss funktioniert, die 500 Mbit/s stehen uns vollständig zur Verfügung.“ Sollte es zu Störungen kommen, gehe er von einer schnellen Behebung durch den Betreiber aus. Diese Annahme hat ihren Grund: „Wir hatten anfangs Schwierigkeiten mit der Technik und kontaktierten NGN, die Firma reagierte sofort und beriet uns kompetent. Wie sich zeigte, waren die Probleme allerdings bei uns hausgemacht, wir konnten sie schließlich schnell beheben.“

Warum er sich für den Glasfaseranschluss entschied, der von der Gemeinde gebaut und von der Fa. NGN betrieben wird, erklärt Panter auch mit wirtschaftlichen Gründen: Der Anschluss in dem in dieser Hinsicht noch nicht erschlossenen Gebiet sei deutlich preisgünstiger gewesen als ein entsprechendes Angebot des bisherigen Anbieters, das zudem nur für Kupferkabel gegolten hätte. Die Zukunft sieht Panter - angesichts des zunehmenden Bedarfs an Datentransfers auch bei Print Equipment - ohnehin in der Glasfaser. Das „reibungslose Funktionieren“ mit Blick auf den Datenverkehr, von Shop-Bestellungen bis zum Upload von Bildern, ist ein wichtiges Fundament der Arbeit des Großhandels für Sublimationsmaschinen und -artikel, wie der Geschäftsführer darstellt. Die Anzahl der Mitarbeiter beziffert er auf 75, von denen 13 im Außendienst tätig sind. „Die benötigen die IT-Infrastruktur eigentlich noch dringender, da sie von außen zugreifen.“

Besonders freut sich Alexander Kern über positive Rückmeldungen dieser Art. Der Rechnungsamtsleiter der Gemeindeverwaltung, der sich federführend für eine möglichst zügige und flächendeckende Breitbandversorgung in der Kommune einsetzt, berichtet von inzwischen 100 fertiggestellten Hausanschlüssen, sowohl auf privater Ebene als auch im gewerblichen Sektor. „Bisher gibt es keine Reklamationen. Ähnlich wie bei Print Equipment kommt es eher mal zu Problemen mit der internen Verkabelung.“ Bis Ende des Jahres 2018 sollen weitere 400 Anschlüsse fertiggestellt sein. Aufgrund der vollen Auftragsbücher der Firmen für die Montage der Glasfaserkabel und Anschlüsse kam die Gemeinde bisher mit der Fertigstellung der Anschlüsse nicht so schnell wie geplant voran. Trotz der eingetretenen Verzögerungen sieht er Ottersweier auf dem richtigen Weg: „Die Breitbandversorgung ist gerade für die regionale Wirtschaft ein wichtiger Standortfaktor.“

Aufgrund der großen Nachfrage unterstützt Heidi Tolle von der Gemeindeverwaltung bei den Beratungen rund um die Glasfaser-Hausanschlüsse. Darüber hinaus ist immer mittwochs von 16 bis 18 Uhr im Rathaus eine Sprechstunde eingerichtet.

Der Geschäftsführer Mario Panter [rechts] mit Alexander Kern und Heidi Tolle von der Gemeindeverwaltung im Technikraum der Firma Print Equipment
Veröffentlicht am 20.06.2018

Bangemachen gilt nicht!

In den Gemeinden Lauf, Ottersweier und Sasbach verärgert die Telekom Deutschland Ihre Kunden, indem sie deren Telefon- oder DSL-Verträge kündigt bzw. die Kündigung androht.
ACHTUNG! Wer der Aufforderung folgt, einen neuen Vertrag abzuschließen, geht eine neue Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten ein und bindet sich weiterhin an das alte Kupfernetz. Auch wenn die Telekom in ihrem Schreiben etwas anderes behauptet – zukunftssicher ist das nicht.

Deswegen hier die clevere Alternative:

  1. Bei DBN gibt’s den Glasfaseranschluss bis ins Haus – und der ist wirklich zukunftssicher

  2. Ruhe bewahren und Kündigung durch die Telekom abwarten.

  3. Wenn Ihr Glasfaseranschluss erst nach dem Telekom-Kündigungstermin fertig wird, überbrücken Sie die Zeit mit einem monatlich kündbaren DSL-Vertrag (z.B. easybell, congstar flex, 1&1, O2). Welcher bei Ihnen verfügbar ist, finden Sie bei check24.de - nicht vergessen, die Vertragslaufzeit 1 Monat als Suchkriterium anzugeben.

  4. Dadurch entstehende Einmalgebühren erstatten wir Ihnen bis zur Höhe von 99 EUR, indem wir Ihnen in den ersten vier Monaten das Grundentgelt für Ihren DBN-Tarif erlassen. Dazu einfach Kündigung der Telekom Deutschland und Rechnung von easybell & Co. per Mail an info@dbn.de.

Glasfaser – jetzt erst recht!

Hier nochmal Ihre Vorteile mit Glasfaseranschluss:

  • Highspeed-Internet mit 1'000 Mbit/s
  • günstige Tarife ab 24,90 EUR monatlich
  • zukunftssicheres Glasfasernetz
  • kostenfreie Aufwertung Ihrer Immobilie

Ihre Fragen beantworten wir Ihnen gern unter (072 23) 9566 850.

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Kündigungsdrohung der Telekom Deutschland
Veröffentlicht am 18.06.2018

Zentrale Verteilerstandorte für Lauf

Highspeed-Internet für Lauf – dieser Traum wird bald wahr. Seit Herbst letzten Jahres wühlen sich Bautrupps durch die Laufer Straßen und Gehwege und verlegen Leerrohre für den Einzug von Glasfaserleitungen. Aber auch die Laufer Bürger legen selbst mit Hand an und verlegen Leerohre in ihren Vorgärten, denn das schnelle Netz endet nicht an Verteilerkästen an der Straße, sondern geht bis ins Haus. „Was im Koalitionsvertrag in Berlin steht – nämlich das Infrastrukturziel Glasfaser bis 2025 – bauen wir jetzt schon in Lauf“, freut sich Bürgermeister Oliver Rastetter über die Vorreiterrolle seiner Gemeinde, „gemeinsam im Verbund mit Ottersweier und Sasbach sowie unserem Partner NGN sind wir Glasfaser Mittelbaden.“

Doch irgendwo müssen die ganzen Glasfasern auch hin, das Netz muss geschaltet werden. Hierzu wurden nun zwei POP-Gehäuse (Point-of-Presence – Knotenpunktverteiler) per Schwerlasttieflader angeliefert. Gefertigt wurde diese bei einer Spezialfirma im nordbadischen Waghäusel, rollten über Nacht auf der Autobahn an und ein Spezialkran versetzte die bis zu 25 Tonnen schweren Kolosse millimetergenau an ihren Standort. Als nächstes werden die Stationen nun mit der passiven Technik für den Einzug der Glasfasern ausgestattet. Danach kommen dann die Glasfaser-Einbläser in den Ort und ziehen mit Druckluft die Kabel in die Leerrohre ein. Parallel wird der Netzbetreiber seine aktive Technik aufbauen, so dass voraussichtlich nach den Sommerferien der Netzbetrieb starten kann.

Die Bürger erwartet dann ein modernstes Glasfasernetz mit garantierten Bandbreiten ganz nach den persönlichen Bedürfnissen der Nutzer – ob zur beruflichen Nutzung, dem „einfach mal so“ im Internet surfen oder dem ruckelfreien Anschauen von Spielfilmen.

Ein POP-Gehäuse schwebt in Lauf ein
Veröffentlicht am 01.06.2018

Beratungstermine im Juni

Für Juni gibt es weitere Beratungstermine in Lauf, Ottersweier und Sasbach. Wir erwarten Sie und beantworten Ihre Fragen, erklären Ihnen Technik und Tarife und helfen Ihnen in Vertragsfragen. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich individuell beraten!


Rathaus Ottersweier, Laufer Straße 18

  • Mittwoch, 6. Juni 2018 von 16 bis 18 Uhr

Rathaus Sasbach, Kirchplatz 4

  • Donnerstag, 7. Juni 2018 von 13 bis 15 Uhr

Rathaus Lauf, Hauptstraße 70

  • Donnerstag, 7. Juni 2018 von 16 bis 18 Uhr

Ihre Fragen beantworten wir Ihnen auch gern unter (072 23) 9566 850.

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Veröffentlicht am

Großes Interesse in Ottersweier

Das Interesse der Bürger Ottersweiers am Breitbandausbau ist enorm: Das zeigte eine sehr gute besuchte Info-Veranstaltung unter dem Motto „Glasfaser Ottersweier - Geschwindigkeit die ankommt“ im Gemeindezentrum St. Johannes. Für diese sowie eine weitere Veranstaltung im 08. Mai waren rund 600 Grundstückseigentümer angeschrieben worden, wie Bürgermeister Jürgen Pfetzer eingangs mitteilte: 150 seien Anlieger des Bereichs, wo Glasfaser bereits verlegt worden sei beziehungsweise derzeit oder in Kürze verlegt werde. „Die anderen wohnen in Straßen, wo wir noch nicht ausbauen; wir stellen aber momentan eine Planung für die kommenden zwei bis drei Jahre auf und möchten möglichst viele Personen für das schnelle Netz gewinnen.“

Ein Grund für die „Informations-Offensive“ der Gemeinde, wo flächendeckend Glasfaser ausgebaut werden soll, sind die Voraussetzungen, an die das Land mögliche Zuschüsse knüpft: Sie werden Pfetzer zufolge nur gewährt, wenn „Bedarfsnachweise“ für eine gewerbliche Nutzung (auch für einen Heimarbeitsplatz) eingereicht werden. Das Land, begründete er, ziele in erster Linie auf den gewerblichen Breitbandausbau. Daher appellierte er an Bürger, für die die „gewerbliche Nutzung“ greife, ihren Bedarf anzumelden. Auch für weitere Straßenabschnitte, wo eine solche nicht nachzuweisen sei, wolle die Kommune Glasfaser ausbauen: „Dort müssen wir die Kosten aber zu 100 Prozent selbst tragen. Das können wir nur, wenn es wirtschaftlich ist, sprich wenn mindestens zwei Drittel der Anlieger sich für einen Hausanschluss entscheiden. Der Amortisationszeitraum beträgt trotz der Landeszuschüsse 20 bis 30 Jahre.“ Den Rückfluss der Gelder erklärte er mit der Pacht, die der Netzbetreiber NGN Telecom GmbH für die Nutzung der Infrastruktur zahle. Interkommunal unterwegs zu sein, sagte Bürgermeister Pfetzer zu „Glasfaser Mittelbaden“, habe nur Vorteile; das gelte von Zuschüssen über Marketing bis hin zur regionalen Wertschöpfung. Ziel sei die bezahlbare, zukunfts- und leistungsfähige Breitband-Versorgung für alle. Sie stärke den Wirtschafts- und Wohnstandort und steigere den Wert der Immobilien. Er bezeichnete sie als „wichtigen Standortfaktor“.

NGN-Geschäftsführer Matthias Theisen beschrieb NGN als Bestandteil einer umfassend aufgestellten Unternehmensgruppe, die rund 43 000 Kunden mit Dienstleistungen wie Internet, Telefonie und Fernsehen versorge. Den steigenden Anforderungen ans Netz werde man nur mit Glasfaser begegnen können; die Methode ermögliche höchste Bandbreiten, unabhängig von Entfernungen. Zu den NGN-Tarifen sagte er, für Downloads von 50 bis 400 Mbit/s zahle der Kunde im ersten Jahr 24,90 Euro monatlich, im Anschluss zehn Euro mehr. Hinzu komme die Option von 1000 Mbit/s zum Tarif von 149,90 Euro monatlich. Die Kunden zahlten erst, wenn ihre Altverträge ausliefen, dürften die NGN-Leistungen aber mit Vertragsabschluss in Anspruch nehmen. Er verwies zudem auf Bürgersprechstunden im Rathaus (mittwochs von 16 bis 18 Uhr) und die Möglichkeit von Hausbesuchen.

Den im April 2017 in Hatzenweier gestarteten Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur schilderte Rechnungs- und Liegenschaftsamtsleiter Alexander Kern. Fertiggestellt sei die Backbone-Trasse zwischen Bühl und Ottersweier, sie werde momentan Richtung Lauf fortgesetzt. Die ersten Gewerbebetriebe und auch private Kunden seien bereits ans schnelle Netz angeschlossen, im Ortskern baue man aktuell in der Friedhofs- und Blumenstraße sowie im Tanzbühl. „Unter anderem Linden- und Hubstraße werden folgen, anschließend Teile der Hauptstraße sowie Europa-, Westerlo-, Goethe-, Scheffel- und Schwarzwaldstraße.“ Den etwas zähen Baufortschritt führte er vorrangig darauf zurück, dass Zuwendungsbescheide seitens des Landes oft erst nach etwa neun Monaten eingingen. Er beschrieb auch das Vorgehen bei Hausanschlüssen: Man verwende soweit möglich Erdraketen zur unterirdischen Verlegung der Leerrohre. „Vorgärten bleiben weitgehend unberührt.“ Die Kosten bezifferte er auf 750 Euro netto pro Hausanschluss (bis 15 Meter): Dieser Preis gilt während der gegenwärtigen Bauphase. Die Gemeinde, erläuterte er, sorge für die Infrastruktur bis zur „Abschlussbox“ und dem Glasfasernetzabschluss (meist im Keller); die „aktive Technik“ übernehme NGN.

Am 25. September findet eine weitere Informationsveranstaltung für den Ortsteil Unzhurst statt.

Bürgermeister Jürgen Pfetzer setzt auf eine hohe Beteiligung der Bürger am Breitbandprojekt „Glasfaser Mittelbaden“ [stehend, hier mit Ortsbaumeister Christian Chromy, Matthias Theisen von links]
Veröffentlicht am 06.04.2018

Endlich schnelles Internet

Doris Baust und ihre Tochter Lisa Tobias samt Familie strahlen. Vor etwa zwei Wochen haben sie ihren Glasfaseranschluss im Rahmen des interkommunalen Breitband-Projekts Glasfaser Mittelbaden, bei dem die Gemeinden Lauf, Ottersweier und Sasbach beteiligt sind, in Betrieb nehmen können - und sind vom Resultat begeistert. „Hier in der Sasbachrieder Straße war das Internet per Kuperkabel extrem langsam“, berichtet Lisa Tobias. Gerade an Sonntagen sei es beinahe unmöglich gewesen, im Netz zu surfen. „Teilweise wurden die Seiten gar nicht aufgebaut. Unser Sohn rief uns beim Fernsehen auch immer wieder, weil Filme mittendrin stoppten.“ Besonders ärgerlich sei das unzuverlässige, langsame Netz beim Online-Banking gewesen, blickt sie zurück. „Da mussten wir den Vorgang oft mehrfach wiederholen.“ Für ihren Mann Sven bringt das schnelle Internet zudem aus beruflichen Gründen viele Vorteile mit sich: Der technische Produktdesigner, der sich manchmal von daheim aus in den Geschäftsserver einloggt, kann endlich bequem von zu Hause aus große Datenmengen hin- und herschicken. Auch Doris Baust muss wichtige Internet-Vorgänge nicht mehr an ihrer Arbeitsstelle erledigen. „Das alles ist Vergangenheit“, konstatiert sie erleichtert. „Wir haben aber auch lange genug gewartet.“

Sowohl die einjährigen Baumaßnahmen unter Regie der Sasbacher Kommunalverwaltung als auch die Inbetriebnahme durch das Betreiberunternehmen NGN seien reibungslos verlaufen, berichtet Lisa Tobias. Von der ersten Sekunde an habe das schnelle Internet bestens funktioniert. Sie lobt zugleich den Service seitens der NGN-Mitarbeiter, die Freundlichkeit als auch die Beratung betreffend. Von einem klassischen Fall spricht Alfred Jungmair, wichtiger Ansprechpartner des Betreiberunternehmens für die Gemeinden von „Glasfaser Mittelbaden“, mit Blick auf die Familienkonstellation: „Hier wird das schnelle Netz je nach Alter für ganz verschiedene Bedürfnisse benötigt.“ Das Beispiel dieser Kunden zeige sich auch, dass Kupferverkabelung je nach Wohnlage für heutige Ansprüche ans Netz nicht mehr ausreiche. In Sasbach, informiert er, sei die Beteiligung am Breitband-Projekt sehr hoch: „Etwa 40 Prozent der Bürger, die sich für einen Hausanschluss entschieden haben, zählen bereits zu unserer Kundschaft.“ Allein in der Sasbachrieder Straße, bestätigt Baust, seien sechs Anlieger ans Glasfasernetz gegangen. Sie alle zählen zu den ersten privaten Kunden, die dank „Glasfaser Mittelbaden“ die Dienstleistungen von NGN in Anspruch nehmen; Schritt für Schritt wird die Infrastruktur nun in allen drei Gemeinden weiter ausgebaut.

Das Vorgehen in Sasbach konkretisiert Bürgermeister Gregor Bühler: „Hier erfolgte inzwischen die Zuleitung an die überörtliche Backbone-Trasse. Das Industriegebiet West, das Gewerbegebiet Mättich sowie der dazwischenliegende Teil der Sasbachrieder Straße wurden ausgebaut. Dabei wurden 68 Hausanschlüsse realisiert, wovon bis heute 28 aktiv am Netz angeschlossen sind.“ Die Anschlussquote liege derzeit bei 41 Prozent. Generell seien die Rückmeldungen aus der Bevölkerung positiv, betont er: „Es kommt ständig zu Anfragen der Bürgerschaft zum Thema Breitband.“ Um den Ausbau weiter zu forcieren wurden Anfang März weitere 207 Grundstückseigentümer angeschrieben.

NGN bietet bei den drei beteiligten Gemeindeverwaltungen wöchentliche Bürgersprechstunden an, wie Jungmair informiert. „Die Sprechzeiten lassen sich auf der Website nachlesen.“ Weiterhin gehe an bereits akquirierte sowie potenzielle Kunden ein Info-Journal mit allen wichtigen Informationen.

Veröffentlicht am 05.04.2018

Infoabende in Ottersweier und Sasbach

In den kommenden Wochen finden die Infoveranstaltungen für Ottersweier und Sasbach zum Glasfaserausbau statt. Dort wird das Projekt samt Ablauf, sowie die konkreten Angebote und der Wechselprozess vorgestellt.

Wann und Wo?

  • Mittwoch, 11.04.2018, 19 Uhr im Gemeindezentrum St. Johannes Ottersweier, Laufer Str. 3
  • Donnerstag, 12.04.2018, 19 Uhr in der Grindehalle Obersasbach, Schulstraße 22
  • Mittwoch, 18.04.2018, 19 Uhr in der Grindehalle Obersasbach, Schulstraße 22
  • Dienstag, 08.05.2018, 19 Uhr im Gemeindezentrum St. Johannes Ottersweier, Laufer Str. 3

Ihre Fragen beantworten wir Ihnen auch gern unter (072 23) 9566 850.

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Veröffentlicht am 04.04.2018

Individuelle Vor-Ort-Beratung

Bis Mitte Mai können Sie sich in Lauf, Ottersweier und Sasbach individuell beraten lassen. Wir erwarten Sie mittwochs und donnerstags und beantworten Ihre Fragen, erklären Ihnen Technik und Tarife und helfen Ihnen in Vertragsfragen. Kommen Sie vorbei!


Rathaus Lauf, Hauptstraße 70

  • donnerstags 13 - 15 Uhr (19.04. / 03.05. / 17.05.)
  • donnerstags 16 - 18 Uhr (12.04 / 26.04.)

Rathaus Ottersweier, Laufer Straße 18

  • mittwochs 16 - 18 Uhr

Rathaus Sasbach, Kirchplatz 4

  • donnerstags 13 - 15 Uhr (26.04.)
  • donnerstags 16 - 18 Uhr (19.04. / 03.05. / 17.05.)

Ihre Fragen beantworten wir Ihnen auch gern unter (072 23) 9566 850.

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Veröffentlicht am 21.03.2018

Öffentliches WLAN für Alle – kostenlos und ohne Einschränkungen

Im Rahmen von Glasfaser-Mittelbaden.de – dem gemeinsamen Breitbandprojekt der Gemeinden Lauf, Ottersweier und Sasbach – hat der Netzbetreiber NGN einen ersten Hotspot in Lauf aktiviert. Zukünftig zeigt das Smartphone rund um den Jugendtreff in der Prälat-Fischer-Straße 12 einen offenen Hotspot mit der SSID Glasfaser Mittelbaden an.

„Das Smartphone gehört inzwischen zu Alltag, mit unserem Hotspot wollen wir den Nutzern eine kleine Freude machen und natürlich gleichzeitig auch etwas Werbung für das Glasfaserprojekt“, sagte Matthias Theisen bei der Freischaltung des Hotspots.

„Für die Gemeinde ist es ein Mehrwert, wir wollen mal schauen, wie es angenommen wird“, freute sich Laufs Bürgermeister Oliver Rastetter, „der Gemeinderat hat der Einrichtung von Hotspots beim Rathausplatz, Rösselplatz und Dorfplatz zugestimmt.“ Diese weiteren Standorte werden im Rahmen des Glasfaserausbaus erschlossen und dann auch direkt mit dem schnellen Netz versorgt.

„Es ist ein Zeichen unserer guten Partnerschaft“, ist sich der Schultes sicher. Das Glasfasernetz wird in Lauf derzeit massiv ausgebaut, teilweise arbeiten bis zu acht Kolonnen von vier Baufirmen gleichzeitig am Netz der Zukunft. Die Inbetriebnahme des Netzes ist nach gegenwärtigen Planungen nach den Sommerferien vorgesehen, dann können rund 400 Haushalte mit schnellem Internet, Telefonie und Fernsehen versorgt werden.

Veröffentlicht am 20.03.2018

Glasfaser-Sprechstunden in Lauf

Am Donnerstag, den 22.03.2018 und am Donnerstag, den 12.04.2018 finden von 16 bis 19 Uhr Sprechstunden im Rathaus Lauf statt. Hier erfahren Sie alles zum Projekt, zum Ablauf, den Vorteilen der Glasfaser, den Tarifen und zum Wechselprozess.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Veröffentlicht am 19.03.2018

Breitbandausbau in Lauf, Ottersweier und Sasbach startet durch

„Glasfaser Mittelbaden - Geschwindigkeit die ankommt“ - unter diesem neuen Label setzen die Gemeinden Lauf, Ottersweier und Sasbach ihr begonnenes Breitbandprojekt fort und zünden zugleich die nächste Stufe. Die drei Gemeinden werden gemeinsam mit ihrem Netzbetreiber NGN Telecom bereits bis zum Jahresende mehr als 1000 Haushalten den Anschluss an das kommunale Glasfasernetz ermöglichen und Highspeed-Internet unter dem Namen DBN - DAS BESSERE NETZ anbieten. „Wir konzentrieren uns nun mit Nachdruck auf das Gebiet der Gemeinden Lauf, Ottersweier und Sasbach“, freut sich Matthias Theisen, Geschäftsführer der NGN, auf die konstruktive Zusammenarbeit. „Die drei Gemeinden haben den Fuß auf dem Gaspedal und sind mit dem Glasfaserausbau schon gut vorangekommen.“

Im Zuge der Neuausrichtung biete man zugleich schnellere und günstigere Tarife. „Im ersten Vertragsjahr gelten für unsere Kunden in den Tarifen mit 50, 100 und 400 Mbit/s Willkommenstarife zu 24,90 Euro monatlich, danach ab 34,90 Euro.“ Hinzu komme der 1000 Mbit/s-Anschluss zum Tarif von 149,90 Euro monatlich. „Der ist gerade für Gewerbetreibende phänomenal leistungsstark! Die Produkte“, resümiert Theisen, „haben also an Leistung zugelegt und sind preislich noch attraktiver geworden.“ Das verbesserte Angebot gelte selbstverständlich auch für Kunden, die bereits einen Vertrag geschlossen haben. Zudem gibt es für alle Kunden, die ihre Festnetzrufnummer ins bessere Netz mitbringen, eine weitere Zugabe: solange der Altvertrag beim bisherigen Anbieter noch läuft, kann trotzdem schon mit 400 Mbit/s gesurft werden - und zwar kostenfrei.

Darüber hinaus gibt es vor Ort Bürgersprechstunden: „Wer zum Beispiel Fragen zu Technik, Tarifen, dem Ablauf oder dem Wechselprozess hat, kann sich dort individuell informieren und beraten lassen.“, so Theisen weiter. Die Sprechstunden werden in den Gemeindemitteilungsblättern und im Internet veröffentlicht. „Auf Wunsch machen wir gerne Kundenbesuche“. Dazu können über die Rufnummer 07223/ 9566 850 Termine vereinbart werden.“ Weiterhin gehe an alle Haushalte im Ausbaugebiet ein Info-Journal mit allen Informationen rund um den schnellen Glasfaseranschluss. Auch werde es eine Reihe von Infoabenden geben. Die Termine werden rechtzeitig auf der Projektwebsite www.glasfaser-mittelbaden.de veröffentlicht.

Die Bürgermeister Oliver Rastetter aus Lauf, Jürgen Pfetzer aus Ottersweier und Gregor Bühler aus Sasbach bekräftigen in diesem Kontext, dass mittelfristig der flächendeckende Ausbau ansteht. „Wir als Gemeinden sorgen dabei für die nötige Infrastruktur. Durch eine entsprechende Nachfrage bestimmen die Bürgerinnen und Bürger sowie die Gewerbebetriebe selbst den Ausbaufortschritt.“ Sofern möglich, wolle man beim 2017 gestarteten Ausbau auch weiterhin Landeszuschüsse nutzen. Leider seien die bürokratischen Hürden hoch, die Zuwendungsbescheide gingen oft erst nach vielen Monaten ein. Theisen bestätigt, dass bundesweit Ausbauprojekte aufgrund komplexer Rahmenbedingungen nur schleppend vorankommen.

„Umso wichtiger ist, dass wir nun unsere Ausbaugeschwindigkeit beibehalten bzw. weiter steigern und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger beim Ausbau mitmachen“, sind die Bürgermeister überzeugt, „schnelles Internet ist ein sehr wichtiger Standortfaktor und stellt die Weichen für die Zukunft unserer Gemeinden.“

siehe auch: Acher- und Bühler Bote, 17.03.2018

Veröffentlicht am 15.03.2018

Glasfaser-Sprechstunden in Ottersweier

Am Mittwoch, den 21.03.2018 finden von 16 bis 18 Uhr Sprechstunden im Beratungszimmer des Rathauses Ottersweier statt. Hier erfahren Sie alles zum Projekt, zum Ablauf, den Vorteilen der Glasfaser, den Tarifen und zum Wechselprozess.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Veröffentlicht am 10.03.2018

Technikstandorte in Lauf werden farbig gestaltet

Nicht nur unter der Erde wird für das schnelle Internet gegraben, auch unser Graffiti-Künstler Raphael Joachim war schon am Werk.

Für die zentrale Technik werden in Lauf zwei POP-Stationen (Points of Presence) errichtet – eine am Rathausplatz und eine am Zimmerplatz. Die Station Zimmerplatz wurde in den vergangenen Tagen im Werk der Firma Beton-Bau in Waghäusel produziert und dort auf der Hausmesse einem bundesweiten Fachpublikum präsentiert. Raphael Joachim hatte die Stationen mit Motiven des Schwarzwaldes und der schnellen Glasfaser gestaltet.

Ab Mai – nach Fertigstellung des Innenausbaus – wird die Station dann am Zimmerplatz aufgebaut.

Raphael Joachim vor der neuen Station
Veröffentlicht am 09.03.2018

Mittelbaden auf dem Weg zur 1.000 Mbit/s-Region

Auf einer gemeinsamen Sitzung bekräftigen die Bürgermeister der am Projekt Glasfaser Mittelbaden beteiligten Kommunen ihr Engagement, den Glasfaserausbau voranzutreiben. Oliver Rastetter aus Lauf, Jürgen Pfetzer aus Ottersweier und Gregor Bühler aus Sasbach wollen den Netzausbau weiter beschleunigen und den Bürgerinnen und Bürgern so HIGHSPEED INTERNET mit Bandbreiten bis 1.000 Mbit/s ermöglichen.

Durch den Ausbau mit Glasfaser bis ins Haus ist das neue, kommunale Netz zukunftssicher und für alles gewappnet, was die Zukunft erfordern mag. So werden die Gemeinden Lauf, Ottersweier und Sasbach fit für das digitale Zeitalter.